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Okt
23

ProjektManagement@OEV

Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg eines jeden Projektes liefert die „Soziale Kompetenz“ des Projektmanagers. Soziale Kompetenz im Kontext von Projektmanagement (PM) meint insbesondere, über ein möglichst vielfältiges Repertoire an Verhaltenskompetenzen zu verfügen, um diese auf unterschiedliche, bereits erlebte, aber auch neue Situationen anwenden zu können.

Damit einhergehend ist die Empathie des Projektmanagers, vor allem seine Fähigkeit und Bereitschaft sich in die Lage eines anderen Beteiligten im Projektumfeld hineinversetzen zu können, von entscheidender Bedeutung. Erst die Einnahme anderer Perspektiven und Argumentationen ermöglicht die Vermittlung in etwaigen Konfliktsituationen, um eine für alle akzeptable Lösung suchen und finden zu können.

Kontinuierliche Aus – und Weiterbildung

Um den obengenannten Ansprüchen gerecht werden zu können, bedarf es neben dem stetigen „Lernen in der Praxis“ auch einer begleitenden, qualifizierten Aus- und Weiterbildung.

ProjektmanagementMit Blick auf den hierfür in Deutschland relevanten Markt verbleiben am Ende nur die Institutionen des Project Management Institute (PMI) und der IPMA (International Project Management Association) mit ihrem nationalen Ableger Gesellschaft für Projektmanagement e.V . (GPM). Der im direkten Vergleich umfassendere IPMA/GPM-Standard verfolgt dabei mehr als das eher prozess- und methodenlastige PMI das Ziel, eine ganzheitliche und umfassende Qualifikation des Projektmanagers herzustellen. Vor allem Soft Skills haben darin ein stärkeres Gewicht.

Die zum Abschluss der jeweiligen GPM-Ausbildungslevel angestrebte Zertifizierung soll neben dem erworbenen Wissen vor allem das Können nachweisen. Denn mit Wissen allein ist es in der Projektpraxis nicht getan – entscheidend ist das Können, also ob das Wissen überhaupt und richtig angewendet wird.

PM in der Praxis

Als Schnittstelle zwischen Kunden und umsetzenden Mitarbeitern verfügen unsere Projektmanager (PM) über fundiertes technologisches Verständnis, Infrastruktur-Know-How und Kommunikationsstärke. Die Bandbreite an Methodenkompetenz ermöglicht einen jeweils an Projekt und Kundenbedürfnis angepassten „Weg zum Ziel“ – ob agil,  im klassischen „Wasserfall“ oder individuell abgestimmt.

Dass PM in der OEV teilweise immer noch sehr unterschiedlich praktiziert wird, hat mit Blick auf den jeweiligen Projektkontext durchaus seine Berechtigung. Daher ist es umso wichtiger, durch einheitliches Verständnis eine gemeinsame „Projektsprache“ zu sprechen und damit unnötige Reibungen und Missverständnisse zu vermeiden – mehr Spaß an und bei der Projektarbeit dürfte die zwangsläufige Folge sein.

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