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Mai
08

OEV Jahresveranstaltung – Rückblick Teil 2

Nach einer Mittagspause mit Führung durch die Oldtimer-Ausstellung der Classic Remise widmete sich Ibrahim Evsan unter dem Titel „ Das Social-Web oder der Internet-normierte Mensch“ den Megatrends im digitalen Ökosystem. Eindrucksvoll schilderte er in seinem Vortrag die stetig rasante Entwicklung des Internets. „ Heute können Sie noch Experte bei Google werden – morgen nicht mehr“. Mit verschiedenen Beispielen wies er das Publikum daraufhin, dass Google bereits heute im ostasiatischen Raum in der Versicherungs-und Bankwelt aktiv ist.  Google besitzt eine Banklizenz und es ist nur eine Frage der Zeit, bis jeder Google Kunde zum Bankkunden werden kann. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen sich die Google Tools zu Nutzen machen. Google Glass bietet die Chance, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und den Alltag wesentlich zu erleichtern. Die Datenbrille kann den perfekten Golfschlag übermitteln, Ärzten einen medizinischen Befund anzeigen und den kürzesten Weg zum nächsten Supermarkt erklären – und das alles, ohne das hierfür die Hände eingesetzt werden müssen.

„Wer teilt, der bleibt“

Einen weiteren Schwerpunkt seines Vortrages widmete er dem Trendthema Shareconomy (siehe auch unser Blogbeitrag ). Bei airbnb stellen in über 38.000 Städten und 192 Ländern Menschen ihre privaten Unterkünfte zur Übernachtung zur Verfügung. Auch DaWanda, die Social Commerce-Plattform für Selbstgemachtes, verzeichnet größten Erfolg. Jeden Tag tauschen 2,5 Millionen Mitglieder sich über rund 3 Millionen Produkte aus. Die gegenseitige Inspiration ist auch der Hauptmotivationsgrund für die Entstehung von so genannten Start-up Zentren, die derzeit in vielen Städten entstehen. So werden im Clusterhaus in Köln zu günstigen Preisen, gemeinsame Arbeitsräume, Infrastruktur und Know-How zur Verfügung gestellt.

Zum Ende seines Vortrages wies Ibrahim Evsan daraufhin, die Vorteile die Social Media bietet, auszuschöpfen, d.h: Auf den verschiedenen Social-Media Kanälen zuhören, partizipieren und Strategien in die Unternehmensprozesse zu integrieren.

„Think different“

Dem Thema  „Was Versicherungen von Apple lernen können” widmete sich der Gastgeber der Veranstaltung, Thomas Baumbach.  Dabei rief er dem Publikum zunächst die Hauptaufgabe der Versicherungen ins Gedächtnis: „Es ist die herrliche Hilfe der Assekuranz, zu der Menschen Wohlfahrt zu wirken, dass sie nicht nur sicher, sondern wohl leben“(Gottfried Wilhelm Leibniz).

Im weiteren Verlauf der Präsentation stellte er den gigantischen Erfolg von Apple dar – angefangen 1984 mit dem MacIntosh – „The computer for the rest of us“ über den iPod der die Musikindustrie revolutionierte bis hin zum iPhone. Bei dessen Vorstellung 2007 hat noch niemand verstanden, was ein mobiler Zugriff auf das Internet an jedem Ort und zu jeder Zeit bedeutet – heute ist es aus dem Leben nicht mehr wegzudenken. Erreicht wurde dieser Erfolg zum einen dadurch, dass alte Standards zugunsten eines kundenorientierten Designs weichen mussten. (Form follows function, emotion und experience). Zum anderen wurde ein System geschaffen, dass Daten individualisier- und synchronisierbar über alle Kanäle macht – sowohl digital als auch offline.

Dies ist auch die Voraussetzung für einen erfolgreichen Versicherungsvertrieb.

iCare  – Der Schlüssel zum Erfolg

Kein Kunde findet sich mit der Vielzahl von Versicherungsanbietern und Produkten zurecht. Mit iCare präsentiert Thomas Baumbach die Idee, Produkte anzubieten, die auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sind. Dafür bedarf es nicht einer Masse an Zusatzprodukten, sondern es gibt im Leben der Menschen drei Bereiche, die abgedeckt werden müssen: Mein Leben, Mein Eigentum und Mein Recht. Dabei ist iCare ein mit dem Kunden lebendes System: Jedes Produkt passt sich automatisch an die Lebensverhältnisse der Kunden an. Untermauert wird die Vision von iCare mit einer Untersuchung von Reingold 2010 :  Danach definieren jüngere, internet-affine Teilnehmer die Entwicklung zu einer iCare-Lösung als überfällig und zeitgemäß.

„ I skate to where the puck is going to be, not where it has been“( Wayne Gretzky) ist das Schlußwort von Thomas Baumbach.  In der daran anschließenden Abschlussrunde  stellen sich die Sponsoren vor und berichten über ihre persönlichen Highlights der Veranstaltung.

Weitere Impressionen von der Veranstaltung gibt es in Kürze unter www.oev-online.de/newsroom/veranstaltung/.

 

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