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Jul
18

Im Interview: Anja Lagodka, User Interface Designerin bei der OEV

Professionelles Design für Websites, Anwendungen, Werbemittel, mobile Lösungen wie Apps und weitere digitale Kanäle, gehören zu den Kernaufgaben der OEV. In dem Interview mit Anja Lagodka, Interface Designerin bei der OEV, stellen wir das Aufgabengebiet des Design-Teams vor und sprechen über die Vereinbarung von Familie und Beruf. Das Interview gehört zu einer Artikelserie, bei der einzelne Aufgabenbereiche und Mitarbeiter der OEV vorgestellt werden.

Nicole Kompalla-Fiebig (Marketing und Kommunikation, OEV): „Seit wann arbeitest Du bei der OEV und was sind deine Aufgabenschwerpunkte?“

Anja Lagodka: Vor 2,5 Jahren habe ich im Kreationsteam der OEV begonnen. Mein Aufgabengebiet als User Interface Designerin bei der OEV umfasst neben bildredaktioneller Tätigkeit, auch die Erstellung konzeptioneller Wireframes oder Mockups, Icon-, Screen- und Appdesign, Stylegrafik- und Styleguide-Erstellung, bis hin zur finalen Qualitätssicherung programmierter Anwendungen vor Übergabe an den Kunden.

Nicole Kompalla-Fiebig (Marketing und Kommunikation, OEV): „Was macht für dich den Kern der Arbeit eines User Interface Designers aus?“

Anja Lagodka: Als  Designerin stehen bei mir nicht nur optisch-ästhetische Aspekte im Vordergrund. Design ist nicht nur Oberfläche. Design ist nicht willkürlich. Anspruchsvolles Design ist funktional, intuitiv erlebbar, emotional, zielgruppenorientiert und wirkungsvoll. Mein Bestreben ist es, ansprechend, simpel und effektiv zu gestalten und den Kunden dahingehend zu beraten.

Nicole Kompalla-Fiebig (Marketing und Kommunikation, OEV): „Wie gehst Du in den Projekten vor?“

anja_lagodka_finalAnja Lagodka: Die Analyse- und Konzeptionsphase sowie ein detailliertes Briefing nehmen einen hohen Stellenwert ein. Je nach Projektumfang ist die Konzeptionsphase mit dem Projektmanagement verzahnt. Hilfreich erweisen sich auch Kick-off Workshops in denen Vorstellungen, Ziele, Umfang und Inhalte definiert und erarbeitet werden. Nachdem quasi das „Lasten-/Pflichtenheft“, die Struktur bzw. das Navigationskonzept vorliegt, beginnt die Entwurfsphase inkl.Brainstorming, Ideensammeln, Skizzen, erste Stimmungsbilder (Moods) und Designvarianten (Wireframes und Mockups).

In der Umsetzungsphase werden der Styleentwurf ausgearbeitet und Usability Tests innerhalb des Teams durchgeführt. Hier ist die enge Zusammenarbeit mit den Programmierern unabdingbar.

Nicole Kompalla-Fiebig (Marketing und Kommunikation, OEV): „Wie reagierst Du auf Zusatzanforderungen von Kunden, die innerhalb von Projekten häufig vorkommen?“

Anja Lagodka: Ich halte mit dem jeweiligen Kunden- und/oder Projektmanager Rücksprache, inwieweit Zusatzwünsche in der laufenden Projektphase terminlich und wirtschaftlich realisiert werden können, ggf. versuche ich auf zeitliche Ressourcen meiner Teamkollegen zurückzugreifen. Grundsätzlich gilt jedoch: Das Briefing ist das A und O. Je intensiver und durchdachter die anfängliche Analyse- und Konzeptionsphase vonstattengehen und je intensiver der Austausch mit den Kunden  ist, umso seltener fallen Zusatzanforderungen an.

Nicole Kompalla-Fiebig (Marketing und Kommunikation, OEV): „Gibt es noch weitere Punkte, die Dir in Deiner Arbeit wichtig sind?“

Anja Lagodka: Für mich sind Arbeitsatmosphäre, funktionierende Teamarbeit und Austausch mit anderen Teams von großer Bedeutung. Durch gemeinsames Brainstorming,  fachlicher Kommunikation bzw. internen Wissenstransfer und konstruktiver Kritik erlebe ich eine stetige Weiterentwicklung meiner Kompetenzen.

Nicole Kompalla-Fiebig (Marketing und Kommunikation, OEV): „Wie vereinbarst Du Familie und Beruf?“

Anja Lagodka: Da meine Kinder dem Kleinkindalter entwachsen sind und eine Ganztagsgrundschule besuchen,  bin ich flexibler als noch vor wenigen Jahren und somit funktioniert das Modell Teilzeit und Familie problemlos. Nichts desto trotz bedarf es Organisationstalent, Erinnerungs-Push-up-Meldungen meiner Kalender-App, sowie ausgeprägtes Networking mit gleichgesinnten Müttern, um sich gegenseitig in Notfällen unter die Arme zu greifen. An dieser Stelle möchte ich mich bei der OEV bedanken, dass Mütter die Chance haben, ihren Beruf weiterhin ausüben zu können. Auch bei „krankheitsbedingten Wirbelstürmen“ wurde mir immer Verständnis entgegen gebracht. Die Möglichkeit in Homeoffice arbeiten zu können und flexible Arbeitszeiten (nach Absprache) vereinfachen solche „Ausfälle“ natürlich ungemein.  Für mich persönlich ist es perfekt, beruflich meinen Weg zu gehen und zugleich noch Zeit mit den Kindern verbringen zu können.

Nicole Kompalla- Fiebig (Marketing und Kommunikation, OEV): „Danke für das Interview“.

 

 

 

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